PM 01/2023 - Neuer Vorsitz im Beirat des Jobcenters EU-aktiv

Astrid Hahn, Geschäftsführerin des Jobcenters EU-aktiv begrüßt sowohl den neuen Vorsitzenden des Beirates, Herrn Thomas Hartmann, DGB-Sekretär, als auch seinen Stellvertreter Herrn Mathias Fuchs, Bereichsleiter Berufsbildung der IHK Aachen, sehr herzlich.

 

 

„Aufgrund unserer beruflichen Wirkungskreise sind unsere Blickwinkel sehr unterschiedlich. Darin liegt eine große Chance das Jobcenter möglichst umfassend beraten zu können“, erklärt Thomas Hartmann, als frischgebackener Vorsitzender.

 

 

Astrid Hahn als Geschäftsführerin sowie die neu gewählte Beiratsspitze des Jobcenters freuen sich gemeinsam, über einen Arbeitsmarkt im Kreis Euskirchen, der trotz aller Krisen sehr stabil ist. Mehr Menschen denn je sind in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis beschäftigt. Das ist die gute Nachricht für die Erwerbsfähigen in und um Euskirchen. 

 

 

Die Herausforderungen durch kriegsbedingte Inflation, vermehrte Zuwanderung oder die Corona-Pandemie haben dieses Ergebnis nicht nachhaltig belastet. Doch die dauerhaft hohe Nachfrage der Kreis-Euskirchener Betriebe nach Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dreht sich aktuell spürbar in eine besorgniserregende Richtung:

 

 

 „Allmählich reden wir nicht mehr nur von Fachkräfte-, sondern von einem allgemeinen Arbeitskräfte-Mangel,“ so Mathias Fuchs. „Kein Unternehmen mit Wachstumsperspektive kann es sich erlauben, bestimmte Zielgruppen bei der Personalakquise außen vor zu lassen!“ ergänzt er.

 

 

Auch Astrid Hahn als Leiterin des Jobcenters macht diesen Trend aus. „Es ist folgerichtig die Arbeitskräfte-Potentiale aus dem In- und Ausland ganzheitlich in den Fokus zu nehmen und mehr auf Qualifizierung als auf schnellstmögliche – aber häufig nicht dauerhafte - Vermittlung in den Arbeitsmarkt zu setzen!“ kommentiert die Leiterin die neue bundesweite Strategie der Jobcenter.

 

 

„Es ist ermutigend, dass wir mit dem sozialen Arbeitsmarkt eine von mehreren sehr erfolgreichen Maßnahmen eingeführt haben, die langfristige Integration von Langzeitarbeitslosen dient.“ Stellt Thomas Hartmann dann auch fest. „Was nun noch fehlt ist die auskömmliche Finanzierung dieser Angebote sowie die Bereitschaft der Betriebe, sich selbst noch attraktiver für Beschäftigte zu machen.“

 

 

Nicht selten werben Unternehmen auch im Kreis Euskirchen bereits mit zusätzlichen Vorteilen wie Mobilitätserleichterungen, flexibleren Arbeitszeitmodellen oder anderen Vorzügen um potenzielle Arbeitnehmende und Auszubildende. Denn auch hier vor Ort hat sich der Arbeitsmarkt Schritt für Schritt in einen Bewerbermarkt gewandelt, auf dem die Betriebe nun untereinander um die passenden Beschäftigten wetteifern müssen.

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