Grundsicherung für Arbeitsuchende

Arbeitslosengeld II (ALG II) ist in Deutschland die Grundsicherung für Arbeitsuchende, die auf das befristete Arbeitslosengeld folgt. Das ALG II ist eine Geldleistung für Hilfebedürftige, die arbeiten können, aber keine Arbeit finden oder mit ihrem Einkommen nicht genug Geld für ihren Lebensunterhalt und den Lebensunterhalt der mit ihnen in Bedarfsgemeinschaft lebenden Menschen verdienen.

 

Zusätzlich helfen Leistungen der aktiven Arbeitsförderung und spezielle Beratungsangebote, wieder bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhalten.

 

Umgangssprachlich wird das ALG II auch Hartz IV genannt: Peter Hartz war der Leiter einer Kommission, die die Arbeitsmarktgesetzgebung erneuert hat. In der Leistung sind seit 2005 die ehemalige Arbeitslosenhilfe und die Sozialhilfe zusammengefasst. Der Grundgedanke des ALG II, Leistungsberechtigte zugleich zu fordern und zu fördern, findet sich in den sozialrechtlichen Regelungen der meisten EU-Mitgliedstaaten wieder. Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales


In diesen Fällen können Sie Arbeitslosengeld II (Alg II) beantragen:

 

Sie können Ihren Lebensunterhalt nicht durch Einkommen, Arbeitslosengeld oder aus Ihrem Vermögen decken? Oder Ihr Anspruch auf Arbeitslosengeld endet? 

 

Ihr Weg zum Arbeitslosengeld II

Auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit finden Sie die erforderlichen Schritte zur Antragsstellung und was Sie an Dokumenten benötigen. Außerdem finden Sie hilfreiche Informationen zu dem Bescheid, den Sie aufgrund Ihrer Antragstellung von uns zugestellt bekommen.






Hier finden Sie Informationen zu Kosten für Unterkunft und Heizung

 

Nach § 19 Abs. 1 SGB II umfassen die Leistungen für erwerbsfähige Leistungsberechtigte und mit ihnen in einer Bedarfsgemeinschaft lebende nichterwerbsfähige Leistungsberechtigte, welche nicht dem Leitungsausschluss unterliegen, die Bedarfe für Unterkunft und Heizung. Diese Bedarfe werden in § 22 SGB II konkretisiert. Nähere Auskünfte können beim Jobcenter erfragt werden.



Bildung und Teilhabe

Mit dem „Starke-Familien-Gesetz“, das seit dem 01.08.2019 in Kraft ist, gibt es Änderungen beim Bildungs- und Teilhabepaket für Kinder und Jugendliche, die nicht nur finanziell entlasten, sondern auch mit weniger Bürokratieaufwand verbunden sind. Weiter Infos finden Sie hier.