Teilhabechancengesetz

Menschen, die schon lange arbeitslos sind, soll mit dem neuen Teilhabechancengesetz eine Teilnahme am Arbeitsleben ermöglicht werden. Dazu werden mit "Teilhabe am Arbeitsmarkt" (§ 16i SGB II) und der "Eingliederung von Langzeitarbeitslosen" (§ 16e SGB II) zwei Förderinstrumente auf den Weg gebracht, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse fördern.


Arbeitgeberservice - AGS

Arbeitgeber werden vom Jobcenter EU -aktiv bei der Auswahl von Personal optimal unterstützt. Das heißt, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Jobcenters EU - aktiv helfen bei der Auswahl der Bewerber und Bewerberinnen, klären die Qualifikation ab und vermitteln ggf. eine Maßnahme bei einem Arbeitgeber zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung. Dabei besteht die Möglichkeit zu testen, ob der Bewerber oder die Bewerberin geeignet ist bzw. ob Defizite bestehen. Diese können durch eine gezielte Qualifikation ausgeglichen werden. Für Anliegen und Fragen steht Arbeitgebern der gemeinsamen Arbeitgeberservices (AGS) der Agentur für Arbeit und des Jobcenters EU - aktiv unter der Telefonnummer 01801/66 44 66 zu Verfügung. Weiterführende Infos 


Eingliederungszuschuss

Das Jobcenter EU - aktiv kann einen zeitlich befristeten Zuschuss zum Arbeitsentgelt zahlen. Dieser soll die geringere Leistung der neuen Arbeitskraft ausgleichen. Dabei hängen Förderhöhe und Dauer immer vom Einzelfall ab.

 

Bei den Eingliederungszuschüssen handelt es sich um Ermessensleistungen. Ein Rechtsanspruch auf einen Zuschuss besteht nicht. Der Eingliederungszuschuss wird grundsätzlich nur gezahlt, wenn er zur beruflichen Eingliederung der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers erforderlich ist. Hierüber entscheidet die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter. Auf jeden Fall ist der Eingliederungszuschuss vor der Arbeitsaufnahme bei der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter zu beantragen. Weiterführende Infos